| Ihre Märchen haben Jacob und Wilhelm Grimm berühmt gemacht, weniger bekannt ist, wo viele ihrer Geschichten spielen: „Es war einmal in Kassel...". Im nordhessischen Mittelgebirge lässt sich auf vielen Radfernwegen ein Streifzug durch die Märchengeschichte machen. Ruhige Seen, sanfte Hügel, tiefe Wälder, malerische Fachwerkstädte und verwunschene Schlösser zeichnen die Strecken aus. Die Radwege im „Land der Brüder Grimm" sind zwischen 110 Kilometern und 500 Kilometern lang, schlängeln sich mal an Diemel oder Weser entlang, führen mal durch Willingen und Bad Karlshafen, mal durch Hann. Münden, Kassel oder Alsfeld. Kassel war die Wirkungsstätte der Brüder. In einem nahe gelegenen Dorf lernten sie 1813 die Märchenerzählerin Dorothea Viehmann kennen. Sie wurde zu einer der wichtigsten Quelle für die Brüder. Am Berg Hoher Meißner beispielsweise liegt der Frau-Holle-Teich. Aus dem Gebiet der Schwalm stammt die Tracht, in der das Grimm'sche Rotkäppchen oft gezeigt wird. Wer auf dem Fulda-Radweg unterwegs ist, sollte einen Abstecher ins Alsfelder Märchenhaus einplanen. Auch ein Besuch im „Dornröschenschloss" in Hofgeismar ist ein Muss. Zwischen Edermünde und Hatzfeld wartet das Schneewittchendorf Bergfreiheit mit dem Schneewittchenhaus, wo jährlich Theateraufführungen des Märchens gezeigt werden. Informationen: NordHessenTouristik, Ständeplatz 13, 34117 Kassel Tel.: 0561/970 62 12, Fax: 0561/970 62 22, Tipp: Die Broschüre „Rad-Erlebnisse im Land der Brüder Grimm" mit Infos zu Strecken, weiteren Tourentipps und Pauschalangeboten kann unter www.nordhessen.de kostenlos als pdf-Dokument heruntergeladen oder bestellt werden. |